Noch während Jesus redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern und den Ältesten geschickt worden. Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest.
Jesus sagte zu ihnen: „Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet.“ Da verließen ihn alle und flohen.
Petrus aber folgte Jesus von weitem bis in den Hof des hohepriesterlichen Palastes; nun saß er dort bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. Eine von den Mägden des Hohepriesters sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte: „Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen!“ Doch er leugnete es und sagte: „Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest.“ Dann ging er in den Vorhof hinaus. Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der gehört zu ihnen!“ Er aber leugnete es wieder ab. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von neuem zu Petrus:Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer.“ Da fing er an zu fluchen und schwor: „Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.“